Wurzeln der Mutterwunde

Eine Einführung in die Patriarchatsforschung

Bist Du offen für einen Perspektivwechsel?

Ein Einstieg in die Frage, wie unsere heutigen Beziehungs- und Machtstrukturen entstanden sind – und warum viele Konflikte nicht individuell,
sondern systemisch zu verstehen sind.

22.01.-12.02.2026

€129,-

Zugang für 21 Tage:
alle Interview-Gespräche
Aufzeichnung LIVE-Auftakt

Basiszugang

Abbuchung erfolgt durch Digistore24.

€349,-/ für 6 Monate

Zugang für 6 Monate:
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Aufzeichnung LIVE-Auftakt
4 geführte LIVE-Abende

Integrationszugang

Abbuchung erfolgt durch Digistore24.

€590,- / unbegrenzt

Uneingeschränkter Zugang
als Dankeschön für die Unterstützung dieser Arbeit:
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4 geführte LIVE-Abende

Dankeschön-Zugang

Abbuchung erfolgt durch Digistore24.

Erst wenn wir das System verstehen, in dem wir leben,
können wir es verändern.
– Gabriele Uhlmann –

Deine GASTGEBERINNEN

Gabriele Uhlmann

Unabhängige, interdisziplinäre Patriarchatsforscherin

Jana Eva Ritzen

Traumasensible Mentorin &
Embodiment Coach,
Online-Kongressveranstalterin

Die THEMEN

Kapitel 1: Female choice

ab 22.01.2026, 18 Uhr

Gemeinsam beleuchten wir, warum Charles Darwin neben der natürlichen Selektion die sexuelle Selektion beschrieb – und weshalb genau dieser Teil seiner Arbeit verdrängt wurde.

Das Kapitel macht sichtbar, wie patriarchale Narrative biologische Vorgänge verzerrt haben – etwa durch den Mythos vom „aktiven Samen“ und der „passiven Frau“ – und welche weitreichenden Folgen das für Sexualität, Beziehungen, Gesundheit, Mutterschaft und gesellschaftliche Machtverhältnisse hatte und hat.

Dieses Gespräch eröffnet einen neuen Blick auf Biologie jenseits von Biologismus, zeigt Female Choice als lebensdienlichen, ordnenden Faktor und legt die Basis für ein tieferes Verständnis von Patriarchat, Gewalt, Überbevölkerung und weiblicher Selbstermächtigung.

Kapitel 2: Matrifokalität 

ab 24.01.2026, 18 Uhr

In diesem Kapitel wird ein zentrales, bislang kaum bekanntes Forschungsfeld eingeführt: Matrifokalität als evolutionäres Grundmuster menschlichen Zusammenlebens.
Gabriele Uhlmann erläutert, was darunter verstanden wird, wie sich matrifokale Strukturen konkret organisiert haben – und warum sie für das Verständnis von Familie, Mutterschaft, Vaterschaft und Gemeinschaft grundlegend sind.

Das Kapitel schafft die sachliche Grundlage für alle folgenden Gespräche und ist entscheidend, um spätere Analysen zur Entstehung des Patriarchats korrekt einordnen zu können.

Ohne ein klares Verständnis von Matrifokalität lassen sich viele heutige familiäre und gesellschaftliche Spannungen weder historisch noch systemisch erklären.

Kapitel 3: Die Entstehung des Patriarchats 

ab 26.01.2026, 18 Uhr

Dieses Kapitel stellt eine unbequeme Frage: Was, wenn das Patriarchat nicht aus Ordnung, Fortschritt oder Natur entstand – sondern aus Gewalt, Angst und Kontrollverlust?

In diesem Kapitel wird deutlich, warum viele gängige Erklärungen zur Entstehung des Patriarchats nicht haltbar sind, welche historischen Brüche dabei systematisch ausgeblendet werden und weshalb genau diese Leerstelle bis heute wirkt – in Beziehungen, in Mutter-Kind-Dynamiken und im gesellschaftlichen Selbstverständnis.

Kapitel 4: Religion als Machtinstrument

ab 28.01.2026, 18 Uhr

In diesem Kapitel wird sichtbar, warum das Patriarchat sich nicht nur politisch, sondern vor allem geistig durchsetzen konnte. Wir sprechen darüber, wie aus gelebter Spiritualität ein System wurde, das Ordnung versprach – und Kontrolle schuf.

Es geht um den Moment, in dem Religion begann, Sicherheit zu ersetzen, statt sie zu ermöglichen. Und darum, warum die Entwertung der Mutter kein Zufall, sondern strukturell notwendig war.

Dieses Gespräch lädt dazu ein, vertraute religiöse Bilder neu zu betrachten – nicht anklagend, sondern entlarvend.

Kapitel 5: Matrifokalität heute

ab 30.01.2026, 18 Uhr

Dieses Kapitel zeigt auf, dass Matrilinearität eine real existierende soziale Organisationsform ist und bis heute praktiziert wird. Es verdeutlicht, dass es sich dabei nicht um weibliche Herrschaft handelt, sondern um Systeme mit klar begrenzten Machtstrukturen. Zugleich wird sichtbar, dass Zugehörigkeit, Verantwortung und familiäre Ordnung nur ohne Besitzansprüche, Vaterzentrierung und Kontrolle wirklich und nachhaltig stabil gestaltet werden können.

Darüber hinaus macht das Kapitel nachvollziehbar, warum matrilineare Kulturen häufig verzerrt dargestellt, marginalisiert oder bedroht werden und welche patriarchalen Grundannahmen dadurch aufrechterhalten bleiben. Es lädt dazu ein, die eigenen kulturellen Prägungen zu reflektieren und die Grenzen der gewohnten Vorstellungskraft von gesellschaftlicher Ordnung zu erkennen.

Kapitel 6: Patriarchat heute

ab 01.02.2026, 18 Uhr

Dieses Kapitel richtet den Blick auf das Patriarchat als gegenwärtige Realität. Nicht historisch, nicht abstrakt – sondern wirksam im Alltag, in Familien, in Beziehungsmustern und in der Frage, wer Verantwortung trägt und wer sie vermeiden kann. Das Gespräch verschiebt den Fokus weg von persönlichen Schuldfragen hin zu strukturellen Zusammenhängen, die bis heute selten benannt werden.

Es öffnet einen Denkraum für das, was oft als „privates Problem“ erscheint, und zeigt, warum viele dieser Probleme ohne gesellschaftlichen Kontext nicht verstanden werden können.

Wenn wir das Patriarchat nur als vergangene Epoche betrachten, erklären wir uns moralisch für fortschrittlich, bleiben analytisch jedoch blind. Das Patriarchat wirkt heute weniger durch offene Macht als durch Normalität. Gerade dort, wo es unsichtbar wird, entfaltet es seine größte Stabilität.

Kapitel 7: Biologie als Machtinstrument

ab 03.02.2026, 18 Uhr

Dieses Kapitel zeigt auf, wie tief Biologie zur Legitimation von Ordnung, Zugehörigkeit und Verantwortung herangezogen wird.
Im Gespräch wird deutlich, dass bestimmte biologische Annahmen - keine Fakten - nicht nur erklären, sondern ganze gesellschaftliche Strukturen absichern – an einem Punkt, der nie hinterfragt wird.

Es geht um Abstammung, Zuständigkeit und Macht und um die Frage, warum genau hier „Natur“ als letztes Argument gilt.

Gleichzeitig geht es um die Frage, die nach all dem Wissen unausweichlich wird: Was machen wir jetzt damit?
Es ist eine Einladung zu Klarheit, Entlastung und einem realistischen Umgang mit einem System, in dem wir leben, ohne ihm innerlich zu gehören.

Dieses Kapitel verbindet Forschung mit gelebter Erfahrung, kollektive Strukturen mit Nervensystem und zeigt, warum Erkenntnis allein schon Veränderung ist – auch dann, wenn sie erst einmal „nur“ Räume öffnet.

Viele Konflikte, die heute als Beziehungsproblem, Mutterwunde oder persönliche Schwäche gelesen werden, sind Spätfolgen eines Systems, das Menschen voneinander getrennt hat und ihnen dann gesagt hat, sie müssten allein damit klarkommen.

– Jana Eva Ritzen –

€129,-

Zugang für 21 Tage:
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Basiszugang

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€349,-/ für 6 Monate

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4 geführte LIVE-Abende

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4 geführte LIVE-Abende

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LIVE-Auftakt: Standortbestimmung (für alle)

21.01.2026, 20 Uhr

Dieser Abend ist eine Standortbestimmung.
Bevor die ersten Gespräche freigeschaltet werden, richtet er den Blick nach innen: Wie reagiere ich, wenn grundlegende Annahmen über Familie, Zugehörigkeit, Ordnung, Vaterschaft und Mutterbilder berührt werden?

Solches Wissen stößt leicht auf Abwehr, da es tief verankerte innere Ordnungen erschüttern kann.

An diesem Abend geht es deshalb um Wahrnehmung, Einordnung und innere Orientierung. In einem klar gerahmten, somatisch ausgerichteten Raum wird sichtbar, was diese Themen im eigenen System auslösen – körperlich, emotional und auf einer tieferen Ebene von Zugehörigkeit.

So entsteht die Grundlage, neue Erkenntnisse mit dem eigenen Leben in Beziehung zu setzen – ohne sich darin festzufahren. Wer den eigenen Standort kennt, kann sich auf neue Perspektiven einlassen, ohne den inneren Halt zu verlieren.

LIVE-Abende mit Jana Eva Ritzen

25.01.2026, 20 Uhr, 1. Abend: Wie Wissen wirkt
30.01.2026, 20 Uhr, 2. Abend: Reaktionen einordnen
02.02.2026, 20 Uhr, 3. Abend: Innere Grenzen klären
06.02.2026, 20 Uhr, 4. Abend: Orientierung im Alltag

Die Live-Abende begleiten die Interviews und schaffen einen Raum für Einordnung, Verkörperung und innere Orientierung. Sie sind kein Ort für Diskussion oder Meinungsbildung, sondern dienen dazu, das Gehörte im eigenen System wirken zu lassen.

Die Inhalte der Gespräche berühren grundlegende Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit, Ordnung und Beziehung. An den Live-Abenden geht es deshalb nicht darum, weiteres Wissen hinzuzufügen, sondern darum, wahrzunehmen, wie dieses Wissen im eigenen Körper, in der eigenen Biografie und im heutigen Leben ankommt.

In klar gerahmten, somatisch ausgerichteten Prozessen wird sichtbar, wo etwas resoniert, wo Widerstand entsteht, wo Trauer, Wut oder Erleichterung auftauchen – und wie sich persönliche Erfahrung, übernommene Geschichte und gesellschaftliche Struktur voneinander unterscheiden lassen.

So entsteht über die vier Abende hinweg ein roter Faden: Erkenntnisse werden nicht konsumiert, sondern in Beziehung gesetzt, um innere Beweglichkeit, Klarheit und Halt zu stärken – auch dann, wenn vertraute Bilder ins Wanken geraten.

SO FUNKTIONIERT DER KURS:

ER IST 100% ONLINE
Alles, was Du zur Teilnahme benötigst, ist eine stabile Internetverbindung. Der Kurs dauert 21 Tage, an denen Du per E-Mail Zugang zu den Interviews erhältst. Jedes Interview ist für Dich für jeweils 3 Tage freigeschaltet.

DIE TEILNAHME KOSTET DICH IM BASISZUGANG REGULÄR €129,-. 
Die Interview-Gespräche werden nach und nach ab dem 22.01.2026 im 48 Stunden Rhythmus freigeschaltet und stehen Dir bis zum 12.02.2026 zur Verfügung.

Möchtest Du Dir die Inhalte in aller Ruhe und in Deinem eigenen Tempo ansehen, hast Du die Möglichkeit, das Integrationspaket zu buchen, mit dem Zugang für 6 Monate zu allen Interviews und Aufzeichnungen der LIVE-Abende erhältst.

Mit dem Dankeschön-Zugang unterstütz Du unsere Arbeit und erhältst als Dankeschön unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten.

WAS DU AUS DIESEM EINFÜHRUNGSKURS MITNIMMST

DU ERKENNST, DASS VIELE "BIOLOGISCHE WAHRHEITEN" GESELLSCHAFTLICHE KONSTRUKTIONEN SIND - MIT WEITREICHENDEN FOLGEN.

DU VERSTEHST, WARUM PATRIARCHAT KEIN NATURZUSTAND IST, SONDERN EIN HISTORISCHES MACHTPROJEKT.

DU SIEHST, DASS MATRIFOKALE ORDNUNGEN REAL EXISTIEREN UND WARUM SIE SYSTEMATISCH VERDRÄNGT WURDEN.

DU VERSTEHST, WELCHE ROLLE RELIGIONEN BEI DER STABILISIERUNG PATRIARCHALER MACHT GESPIELT HABEN.

DU ERKENNST, WARUM WEIBLICHE SEXUALITÄT KONTROLLIERT WERDEN MUSS, UM EIGENTUM UND ABSTAMMUNG ZU SICHERN.

DU VERSTEHST, WESHALB MUTTERSCHAFT IM PATRIARCHAT GLEICHZEITIG IDEALISIERT UND ENTWERTET WIRD.

DU KANNST HEUTIGE INNERE KONFLIKTE IN EINEN GRÖßEREN HISTORISCHEN ZUSAMMENHANG EINORDNEN.

DU NIMMST KLARHEIT MIT - NICHT ALS FERTIGE ANTWORT, SONDERN ALS INNERE ENTLASTUNG UND NEUE PERSPEKTIVE.

DU ERKENNST, DASS DEIN PERSÖNLICHER SCHMERZ KEIN INDIVIDUELLER SCHMERZ, KEIN INDIVIDUELLES VERSAGEN IST, SONDERN EINE FOLGE HISTORISCHER UND STRUKTURELLER BRÜCHE.

€129,-

Zugang für 21 Tage:
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WARUM ICH DIESEN KURS MACHE... 

Viele Konflikte, die heute als Beziehungsproblem, Mutterwunde oder persönliche Schwäche gelesen werden, sind Spätfolgen eines Systems, das Menschen voneinander getrennt und ihnen dann gesagt hat, sie müssten allein damit klarkommen.

Ich mache diesen Kurs, weil mir in all den Jahren meiner Arbeit immer wieder dasselbe begegnet ist:

Menschen zweifeln an sich, obwohl das, woran sie leiden, keine individuelle Fehlleistung, sondern eine strukturelle Überforderung ist.

Vor allem im Kontext von Elternschaft, Mutter-Kind-Beziehungen und emotionaler Verantwortung.

Wir leben in einer Gesellschaft, die so tut, als wäre es normal, dass Eltern – meist Mütter – Kinder nahezu allein tragen: emotional, organisatorisch, mental.
Und wir nennen das dann „privat“, „familiär“ oder „persönliche Aufgabe“.

Was dabei selten benannt wird:
Dieses Modell ist historisch jung, politisch gewachsen und kulturell geprägt.
Es ist kein natürlicher Zustand und für viele Nervensysteme schlichtweg nicht tragfähig.

In meiner Arbeit habe ich gesehen, wie tief diese Vereinzelung wirkt.
Nicht nur bei Müttern, sondern auch bei erwachsenen Kindern, die später mit Schuld, Loyalitätskonflikten, Anpassung oder Daueranspannung kämpfen.

Viele glauben dann, sie müssten sich „nur besser abgrenzen“, „resilienter werden“ oder „endlich aufhören, sich so anzustellen“.

Und genau hier setzt etwas Entscheidendes an:
Diese Probleme entstehen nicht im luftleeren Raum.

Sie entstehen in einem System, das Gemeinschaft abgebaut, Verantwortung privatisiert und Überforderung individualisiert hat.

Ich mache diesen Kurs, weil ich einen Raum schaffen wollte, in dem diese Zusammenhänge verständlich, einordenbar und verkörperbar werden.
Nicht theoretisch abgehoben, nicht anklagend, sondern so, dass sie im eigenen Leben Sinn ergeben.

Es geht mir nicht darum, Schuld zu verteilen oder Eltern bzw. Mütter zu idealisieren oder Männer zu verurteilen.

Es geht darum, Verantwortung klar zu sortieren:
Zwischen dem, was wirklich Dein Anteil ist, und dem, was Du übernommen hast, weil es niemand anderes getragen hat.

Dieser Kurs ist entstanden aus der Überzeugung, dass Entlastung nicht durch Wegschauen entsteht, sondern durch Verstehen – auf einer Ebene, die Körper, Bindung, Geschichte und Gesellschaft zusammendenkt.

Gerade weil diese Themen politisch und historisch sind, wirken sie so massiv im Persönlichen – und lassen sich dort nicht lösen, ohne benannt zu werden.

Dieser Kongress wurde mit der Hilfe von Vorlagen, Training und Community-Support 
aus der ME Method Online Kongress University (Affiliatelink) realisiert.

Hinweis zu den Inhalten: Die Aussagen und Äußerungen meiner Interviewpartner/innen liegen in ihrem Verantwortungsbereich. Ich mache mir Aussagen und Äußerungen von Dritten grundsätzlich nicht zu eigen. Im Falle von Rechtsverstößen informiere mich bitte per Support-Mail an support@janaritzen.de. Ich danke Dir!

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